24 Juni 2009

The Power of Social Media: Punk Kiva

Charles is stranded in Hong Kong. Sam Ismail has set up a "rescue" mission. You can chip in with your Paypal account. Or you can spread the word. Every little helps. Thank you.

14 Juni 2009

Viel Geschrei um ein Auto

Das die Autoindustrie ihre Wagen mit viel Geschrei unter die Leute bringen möchte ist ja nichts neues. VW hat das einfach mal wörtlich genommen. Sehr lustig. Insbesondere die Szene bevor die Eltern einsteigen.



Agentur: Agence .V / Frankreich

03 Juni 2009

Zukunftsjobs: Social Profile Manager

Letztens habe ich mal wieder einige meiner Profile bei "Social Networks" aktualisiert. Das ist mittlerweile recht zeitaufwendig geworden, weil ich mich bei recht vielen Services registriert habe. Wahrscheinlich bin ich da auch nicht der einzige dem das so geht. Zumindest stoße ich immer häufiger auch auf verwaiste Profile von Freunden und Kollegen, die eigentlich dringend mal eine Aktualisierung benötigen.

Natürlich gibt es mittlerweile ja auch Ansätze die Verwaltung der eigenen Social Network Profile zu vereinfachen. Bei einigen Services kann man sich mittlerweile mit sogenannten Single-Sign-On Services einloggen. Das heißt man muss sich nicht ständig neu registrieren, sondern kann einfach seine Log-In Daten für Facebook, Yahoo oder Google. Das funktioniert zwar mittlerweile für viele der bekannten und größeren Services, meistens aber trotzdem eher innerhalb der verschiedenen Services eines Konzerns. Die Google ID funktioniert für Google Dienste und die Yahoo ID auch für Flickr, die ja mittlerweile zu Yahoo gehören. Aktualisieren muss man aber trotzdem alles selbst.

Einen Überblick über einige seiner Profile (zumindest wieder die größten) kann man sich mit so genannten Meta-Social Networks, die wiederum die Profildaten aus den verschiedenen Social Networks aggregieren (also einfach zusammenführen) und auf einer Seite übersichtlich darstellen. Vielleicht sehen so ja tatsächlich die Social Network Profile der Zukunft aus, wie es sich my ON-ID vorstellt. Aber auch hier muss man sein Profil selbst aktualisieren.

Ich glaube, dass wir bald einen neuen Job erfinden werden. Den Social Profile Manager. Bei Google finde ich unter diesem Stichwort bislang nur Software und Applikationen. Aber ich glaube das wird noch lange dauern bis das wirklich funktioniert. Alleine die Softwareprogrammierung wird wahrscheinlich extrem kompliziert sein. Mal ganz abgesehen davon, dass einem Social Network wie Xing ja nicht daran gelegen sein kann, dass niemand mehr die Seite besucht.

Also brauchen wir einen echten Social Profile Manager aus Fleisch und Blut, der meine Profildaten auf den unterschiedlichen Seiten jeweils aktuell und "aus einem Guss" aufbereitet. Prominente wie Barack Obama haben natürlich ihre PR-Fachleute dafür. Aber für Normalsterbliche könnten ja auch z.B. Personalberater diese Aufgabe übernehmen. Angefangen bei der Analyse über die Optimierung bis hin zur Aktualsierung des Social Network Profils. Und schließlich wissen Personalberater ziemlich genau, welche Daten für Unternehmen interessant sind und was man von sich preisgeben sollte und was eher nicht. Natürlich ist es nicht ganz unproblematisch einem Personalberater Zugang zu den eigenen Social Network Profilen zu gewähren, denn viele nutzen diese Plattformen ja auch für die private Kommunikation. Aber vielleicht gibt es demnächst auch so etwas wie einen eingeschränkte oder seperaten Zugang (ähnlich wie man auf einem Computer verschiedene Nutzerprofile mit unterschiedlichen "Rechten" anlegen kann) für Social Profile Manager, die nur Zugang zu bestimmten Bereichen erlauben und z.B. die private Kommunikation ausblenden/sperren.

Ist das ein Job mit Zukunft oder nur wieder eine meiner merkwürdigen Ideen?

01 Juni 2009

Wie man Freunde gewinnt


Mit dem richtigen BH ist das anscheinend recht einfach. Eine nette kleine Idee von Publicis, die das aktuelle Trendthema Facebook/Social Networks humorvoll aufgreift.

28 Mai 2009

Warum Warten erfolgreich macht.

Ich bin letztens über zwei interessante Zahlen gestolpert. In seinem Buch ‚The Entertainment Economy’ erwähnt Michael Wolf, dass die Sparrate der Amerikaner durchschnittlich lediglich 2,1% ihres Haushaltseinkommens beträgt (Zum Vergleich die Sparrate der Deutschen liegt seit 20 Jahren bei ca. 10%). Die Ausgaben für „Entertainment“ hingegen betragen durchschnittlich 8,4% (Für die Deutschen habe ich noch keine vergleichbare Zahl gefunden).

Ich finde diese Zahlen sagen eine Menge über eine Gesellschaft aus. Sie zeigen vor allem, dass Unterhaltung oder anders gesagt der Genuss hier und jetzt und sofort, wichtiger ist als die Vorsorge für die Zukunft (Einige würden vielleicht sogar soweit gehen und behaupten, dass dies ein Indiz dafür ist, dass viele Menschen eigentlich nicht mehr wirklich an eine Zukunft glauben). Diese Entwicklung kann man ja auch überall in den Supermarktregalen beobachten: angefangen bei den klassischen Tütensuppen über Instant Pudding im Becher, 2 Minuten Reis, Express Gelierzucker (für Marmelade in 5 Minuten) bis zu den fertig geschnittenen Salaten und Früchten. Denselben „Instant-Genuss“ bieten auch „On Demand“ Services wie iTunes, T-Home Entertain, Premiere oder Maxdome.
Das ist einerseits natürlich toll, denn diese Produkte sparen ja Zeit. Andererseits leben wir damit auch in einer Gesellschaft in der Bedürfnisaufschub eben immer weniger stattfindet (Ich sag nur Twitter).

Aber welche Konsequenzen hat es, wenn wir uns zu sehr an den „Instant Genuss“ gewöhnen? Wenn wir es nicht schaffen uns selbst zu disziplinieren und auch mal auf die sofortige Belohnung zu verzichten?

In den 60er Jahren startete Psychologe Walter Mischel von der Stanford Universität ein interessantes Experiment dazu. Er gab vierjährigen Kindern einen Marshmallow und sagte Ihnen, dass sie diesen gleich haben könnten oder aber einen zweiten bekommen würden, wenn sie einige Minuten warten würden. Das Ergebnis war das 2/3 der Kinder es irgendwann nicht mehr aushielten und den Marshmallow aßen bevor die Wartezeit um war. Jahre später untersuchte Mischel was aus den Kindern geworden ist. Dabei stellte sich heraus, dass die Kinder, die genug Selbstdisziplin aufbrachten um den Marshmallow nicht während der Wartezeit zu essen, später auch (akademisch) erfolgreicher und weniger stressanfällig waren. Sie galten auch als vertrauenswürdiger und zuverlässiger. Diejenigen die den Marshmallow vor Ablauf der Wartezeit gegessen haben, wurden von anderen Menschen als eher stur und neidisch beschrieben.

Der Schlüssel zum Erfolg liegt also darin, seinen Impulsen nicht immer sofort nachzugeben (oder aber keine Marshmallows zu essen) und sich in Selbstdisziplin zu üben. Ich sehe darin auch eine Chance für neue Marken und Produkte. Gerade im Foodbereich könnte man sich in Zukunft gerade dadurch differenzieren, das es eben seine Zeit dauert bis es fertig zubereitet ist. Denn in einer Welt in der alles immer sofort verfügbar ist, wird das Warten wieder zum neuen Luxus.

26 Mai 2009

Schweppes und die Schweinegrippe


Die Engländer sind ja für ihren teilweise etwas skurillen Humor bekannt. Und diese Anzeige für Schweppes ist doch mal wieder ein Paradebeispiel. "How to get a seat in the tube" spielt mit dem thema Schweinegrippe und den notorisch überfüllten Londoner U-Bahnen. Normalerweise bin ich ja ein Fan von Werbung, die aktuelle Ereignisse aufgreift. Aber auch wenn dieses Motiv offensichtlich einen satirischen Charakter hat, weiß ich nicht ob es so schlau war die Schweinegrippe aufzugreifen. Denn die Gefahr, die von der Schweinegrippe ausgeht (oder auch nicht) ist erstmal diffus und schwer einzuschätzen. Weswegen sich wahrscheinlich die meisten Leute erstmal mehr ängstigen als eigentlich nötig. Und gerade das ist eben das Problem mit dieser Anzeige: Wenn offensichtlich ist, dass Menschen unnötig überreagieren, funktioniert Satire wunderbar. Wenn nicht klar ist, wo die Grenze zur Überreaktion liegt, kann Satire auch schnell als geschmacklos wahrgenommen werden.

Es geht weiter

Mein letzter Post liegt etwas länger zurück. Das lag vor allem daran, dass ich gedacht habe ich könnte mit diesem Blog auch einfach mal auf eine neue Domain umziehen. Das ist aber nicht so einfach, wie ich mir das vorgestellt und Google mir das versprochen hat. Jetzt geht es aber an dieser Stelle wieder wie gewohnt weiter.

07 April 2009

48 Stunden Planning

Die Scholz & Friends Strategy Group kümmert sich auch in der Krise lobenswerter Weise um den Planning Nachwuchs: Am 5. und 6. Juni findet Bn berlin das Strategy Weekend statt. Da haben angehende Planner dann 48 Stunden Zeit mal zu zeigen was sie so drauf haben. Wer hin will muss allerdings erstmal einen Copytest machen (was mir nicht so recht einleuchtet, denn eigentlich ist sowas doch für texter gedacht). Einen Twitter Feed gibt's auch. Da könnt ihr dann auch alle Fragen stellen.